Ayurveda-Behandlungen gehören mittlerweile zum Standardprogramm in internationalen Wellness Einrichtungen. Viele richten auch ihr Leben, insbesondere ihre Ernährung, nach den ayurvedischen Regeln aus. Ständig werden wir auf verschiedene Weise mit der östlichen Naturlehre und Lebenswissenschaft konfrontiert.
Ayurveda ist aber weit mehr als gesunde Ernährung und Ölmassagen. Es ist in erster Linie die traditionelle indische Heilkunst, die das gesamte Individuum mit seinen psychischen und physischen Befindlichkeiten in das Behandlungskonzept einbezieht. Die ayurvedische Lehre geht von bestimmten Lebensenergien aus, die in jedem Menschen vorhanden sind. Diese Lebensenergien werden als Doshas bezeichnet und müssen sich in einem harmonischen Balancezustand befinden, damit der Mensch gesund bleibt. Entsprechend dem vorherrschenden Doshatyp beim Einzelnen, stimmen ayurvedische Ärzte die Behandlung ihrer Patienten ab. Wichtig ist, krank machende Faktoren schnell aufzuspüren und den Patienten für eine gesunde Lebensweise zu sensibilisieren.
Unterschiedliche ayurvedische Behandlungen und Methoden dienen dem Ziel, die Selbstheilungskräfte des menschlichen Organismus zu aktivieren. Und natürlich besitzt die gesunde Ernährung dabei eine Schlüsselfunktion. Im Rahmen des Ayurveda hat die vegetarische Kost eine große Bedeutung. Auf tierische Produkte, fette Mahlzeiten und Genussmittel wie Kaffee oder Alkohol ist nach Möglichkeit zu verzichten. Von ayurvedischen Ärzten aufgestellte Ernährungspläne sollen den Patienten helfen, ein harmonisches Gleichgewicht des Bewusstseins mit den Körperfunktionen zu erreichen und zu halten.
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