Um chronischen Erkrankungen des Darms vorzubeugen, kann jeder aktiv etwas tun. Neben einer ballaststoffreichen Ernährung unterstützen auch Kräuter die Darmtätigkeit und können zur dauerhaften Stärkung des Verdauungssystems und zur Vermeidung von Krankheiten beitragen. In den entsprechenden – in Apotheken und Drogerien angebotenen – Pflanzenpräparaten sind verschiedene Kräuter enthalten, die bei der Sanierung des Darms bestimmte Funktionen übernehmen. So fördern die Wirkstoffe unter anderem die Darmbewegung, pflegen die Magen- und Darmschleimhäute und sind am Aufbau einer gesunden Darmflora beteiligt.
Doch die Einnahme dieser pflanzlichen Mittel allein reicht natürlich nicht aus, um die Entstehung von Zivilisationskrankheiten im Allgemeinen und Darmerkrankungen im Besonderen zu verhindern. Begleitend sollte eine Ernährungsumstellung erfolgen. Viel Gemüse, Obst, hochwertiges Getreide und weniger Zucker und Fett in der Nahrung sind wichtige Voraussetzungen, um sich gesund zu ernähren. Außerdem sollte jeder viel Flüssigkeit aufnehmen. Bewährt haben sich Mineralwasser, Kräutertees und Gemüsesäfte. Kaffee und Alkohol sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Durch eine gesunde, abwechslungsreiche Kost werden die Verdauungsprozesse angeregt, was wiederum dem Darm zugute kommt.
Ganz wichtig ist außerdem viel Bewegung. Ausgleichssport hilft bei Problemen wie Darmträgheit, Blähungen oder Verstopfung, sorgt nebenbei auch für ein verbessertes Wohlbefinden und für psychische Ausgeglichenheit. Um den Körper bei der Entschlackung und Entgiftung zu unterstützen, sind Darmspülungen mit Wasser gut geeignet. Einläufe sind zwar unangenehm, dafür aber wirksam und entlastend.
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