Wie beim Menschen ist auch beim Hund umfassender Impfschutz notwendig. Durch Impfungen kann der Ausbruch zahlreicher schwerer Krankheiten mit teils tödlichem Verlauf verhindert werden. Diesen Umstand sollten sich alle verantwortungsvollen Hundehalter bewusst machen und ihr Tier regelmäßig vom Veterinärmediziner impfen lassen.

Um einen Hund impfen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. So muss das Tier über das vorgeschriebene Mindestalter verfügen, damit das körpereigene Abwehrsystem soweit ausgereift ist, dass es Abwehrstoffe gegen Krankheitserreger bilden kann. Auch der allgemeine Gesundheitszustand muss eine Impfung zulassen. Vor der Erstimpfung empfiehlt sich auch eine Behandlung gegen Parasiten wie die Entwurmung.

Mit der ersten Impfung des Vierbeiners erhält der Hundebesitzer einen Impfpass, in dem die entsprechenden Daten eingetragen werden. Meist werden darin auch die Termine für Wiederholungsimpfungen vermerkt, so dass Tierhalter wissen, wann sie dass nächste Mal mit ihrem Hund zum Impfen beim Tierarzt erscheinen müssen. Der Impfpass ist ein wichtiges Dokument und sollte sorgfältig aufbewahrt werden. Vor allem bei Auslandsreisen mit dem Tier sind Impfpässe unerlässlich.

Im Welpenalter erhält der kleine Hund bereits seine Grundimpfung, die einen Schutz gegen Krankheiten wie Staupe, Leptospirose oder Hepatitis, eine ansteckende Leberentzündung, und andere bietet. Die Folgeimpfung nach vier Wochen beinhaltet auch eine Tollwutschutzimpfung. Um einen dauerhaften Impfschutz zu gewährleisten, sind regelmäßige Wiederholungsimpfungen notwendig.