Terrassen aus Holz werden immer beliebter, denn sie wirken freundlicher und wärmer als Beton oder Stein. Zudem verbreitet das Holz im Winter und Sommer ein angenehmes Bodenklima, da es sich nicht so stark abkühlt beziehungsweise aufheizt. Holzarten, die sich für Terrassen besonders eignen sollten hart sein.

Zu den beliebtesten Holzarten zählen Teakholz und Bangkirai. Vielen stellt sich nun aber die Frage, wo der Unterschied zwischen beiden Hölzern besteht. Sowohl Teakholz als auch Bangkirai sind aus Süd-Ost-Asien stammende Laubbäume, die sich durch ihre Widerstandsfähigkeit und Robustheit auszeichnen. Der Teakbaum wird 40m hoch und hat einen außerordentlich langen astfreien Stamm. Das macht ihn zum idealen Holzlieferanten. Durch seine gespeicherten Öle bleibt das Holz jahrelang ohne Nachbehandlung ansehnlich und wetterfest. Allerdings benötigt man spezielle Lacke oder Öle zur Behandlung von Teakholz, da die gespeicherten Öle ein problemloses Auftragen erschweren.

Dieses Problem wird man mit dem etwas teureren Bangkirai nicht haben. Die rund 50m hohen Bäume sind ebenfalls astarm, eignen sich also, wie Teakholz, hervorragend als Terrassenholz. Die hohe Dichte des Baustoffes bewirkt, dass das Holz sehr witterungsbeständig ist und eine hohe Widerstandskraft gehen Schädlinge und Pilze hat. Dadurch benötigt es kaum Pflege. Die Reinigung erfolgt idealer Weise mit grüner Seife und mit normalem Hartholz-Öl erhält Bangkirai ein frisches Aussehen.

Nur bei der Verarbeitung ist Vorsicht geboten. Eisenschrauben sollten nicht verwendet werden, da diese das Holz grau-schwarz färben. Dagegen sind Edelstahlschrauben ideal zur Bearbeitung geeignet. Allerdings ist der Preis für beide Holzarten im Vergleich zu heimischen Holzarten um einiges höher, doch die Qualität rechtfertigt die hohen Preise.