Auch bei dem Erbau von Wohnblockhäuser ist der Bauherr den Richtlinien der EnEV unterworfen. Einschalige Blockwände erreichen die nötige Norm nur durch eine entsprechende Materialstärke. Für Wohnhäuser kommt auch die Vierkantblockbalkenwand in Frage. Dabei sollte die Blockbalkenstärke nicht unterhalb der Anforderungen von 180 mm liegen. Mit Hilfe von 2 parallelen Blockwänden, die mit einer Zwischendämmung erstellt werden, erhält man die sogenannte Doppelblockwand. Gut isolierende Thermowände bestehen aus zweischaligen Blockwänden, die eine Stärke von 95 mm nicht unterschreiten sollten.

ier kann man sich sowohl für eine Außen-, als auch für eine Innendämmung entscheiden. Die Innenwandkonstruktion sollte setzungsfrei entkoppelt sein, denn nur so ist später eine Innenwandgestaltung unproblematisch, da es zu keiner Bewegung der Innenwandkonstruktion kommen kann. Holzhäuser können zu wahren Energiesparhäusern werden und es gibt keinerlei Beschränkungen bei der Heizungs-, Wasser-, oder Elektroinstallation. Diese Blockhauskonstruktionen bestechen durch ihre atmungsaktive Wandkonstruktion und die Außenfassade lässt sich jederzeit anpassen oder erneuern, da die Grundkonstruktion bestehen bleibt. Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Holzhaus zu bauen und man kann sich zwischen der aus Balken bestehenden Vollholzkonstruktion, Bohlen, die aus mehreren Lagen bestehen können oder Konstruktionen, die mehrschalig sind und mit einer Kern-, Innen- oder Außendämmung ausgestattet sind, entscheiden.

Zur Dämmung bieten sich Mineralwolle oder Filze an. Als Holzart eignet sich ganz besonders die nordische Kiefer. Sie überzeugt durch ihre extreme Haltbarkeit und trotzt allen Witterungseinflüssen unter Umständen über Jahrhunderte. Ein diffusionsoffener Aufbau sorgt für ein natürliches Raumklima und kann eine sehr hohe Wärmedämmung erreichen, sofern die Stärke der Balken entsprechend groß ist.