Um den eigenen Hund beschäftigen und sachgerecht ausbilden zu können, sind einige Ausrüstungsgegenstände anzuschaffen. Zur Grundausstattung gehören ein passendes Halsband und eine robuste, pflegeleichte Hundeleine.
Da die meisten Hunde im Welpenalter zu ihrer neuen Familie kommen, muss zunächst ein flexibles Welpenhalsband erworben werden, das entsprechend dem Größenwachstum verstellt werden kann und für die ersten Lebensmonate ausreicht. Vorteilhaft sind weiche Halsbänder, die das Eingewöhnen erleichtern und eng genug sitzen, so dass sie von den Welpen nicht abgestreift werden können. Andererseits dürfen sie auch nicht zu fest eingestellt werden, damit der empfindliche Kehlkopf keinen Schaden nimmt. Weil der Hund bei den gemeinsamen Spaziergängen aufgrund seiner geringen Körpergröße noch zu keiner übermäßigen Kraftentfaltung fähig ist, reichen dünne, leichte, aber dennoch längere Leinen aus, die am Halsband befestigt werden.
Im ersten Lebensjahr sollten Hunde noch nicht ohne Leine geführt werden. Bei fortschreitenden Erziehungserfolgen können brave Tiere – dort, wo es erlaubt ist – auch einmal leinenlos spazieren gehen. Damit die Vierbeiner trotz Leine viel Bewegungsfreiheit genießen können, empfehlen sich Schlepp- oder Feldleinen. Sie werden im Fachhandel in verschiedenen Längen und aus unterschiedlichen Materialien bestehend angeboten. Die Leinen müssen sehr belastbar sein, weil sie nahezu ständig auf dem Boden schleifen und dabei feucht und schmutzig werden. Um sie möglichst lange nutzen zu können, sind regelmäßige Reinigungs- und Pflegemaßnahmen unerlässlich.
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