Damit eine Sauna richtig funktioniert und alle an sie gestellten Anforderungen erfüllt, ist ein effektiver Saunaofen notwendig. Die Öfen müssen die erforderlichen Temperaturen erzeugen können, gleichzeitig aber auch den hohen Sicherheitsstandards gerecht werden.

Der traditionelle Saunaofen ist der Holzsaunaofen. Vorwiegend in Außensaunas, zum Beispiel in der Gartensauna, kommt er noch heute vielfach zum Einsatz. Er wird mit Holz beheizt und trägt maßgeblich zur urgemütlichen, typischen Saunaatmosphäre bei. Allerdings ist es notwendig, dass die Anlage vor der Inbetriebnahme von Sachverständigen überprüft wird, damit das Saunieren zum sicheren Familienspaß wird. Um Brände zu vermeiden, sind die vorgeschriebenen Mindestabstände auf jeden Fall einzuhalten. Unbrennbare Materialien wie Stein oder Beton eignen sich für den Wandaufbau. Zwischen Wänden und Saunaofen muss genügend Abstand eingeplant werden, damit auch die Wärmezirkulation ungehindert vonstatten gehen kann. Die Verbrennungsgefahr wird reduziert, wenn der Ofen mit einer entsprechenden Verkleidung versehen wird, die sich auch bei starker Temperaturentwicklung im Ofen nicht zu sehr aufheizt. Geeignete Ofenverkleidungen bestehen beispielsweise aus Holz oder Keramik.

Neben dem Holzofen für die Sauna ist zunehmend auch der Elektro-Saunaofen sehr gefragt. Alternativ zu diesen beiden Varianten können auch mit Gas beheizte Öfen, Bioöfen oder Verdampfer eingesetzt werden. Saunaöfen können sowohl mitten im Raum als auch an einer Wand platziert werden, je nach den individuellen räumlichen Voraussetzungen.