Die Zahl der in Deutschland  gebauten Gartenhäuser ist nicht genau bekannt, als sicher gilt aber, dass die bürgerlichen Bedürfnisse nach Erholung und Entspannung immer mehr Menschen dazu bewegt, den Freizeitwert von Gartenflächen zu nutzen, die  auf den Komfort eines Gartenhauses nicht verzichten wollen.

Das klassische Gartenhaus ist etwa 20 bis 30 Quadratmeter groß und besteht aus Holz. Bei anderen Sonderformen werden auch Steine (Mauerbau, bzw Massivbau), Platten verschiedenster Art sowie Glas und Stahl verwendet.

Das Gartenhaus ist komplett als Gartenhaus-Bausatz erhältlich (Baukastenprinzip) – besonders reizvoll ist aber für den Kleingärtner der Eigenbau. Dazu verwendet er eigens zugeschnittenes Material oder aber auch Baumaterial in unbearbeiteter Form, welches über Baumärkte und Zimmergeschäfte zu beziehen ist. Idealweiser erstellt der Gartenhausbauer einen Holzrahmen, der einem Gerüst ähnelt, und verkleidet dann die Wände mit dem gewünschten Material, das aus Holzvertäfelungen, aber auch aus Platten anderer Materialien wie Gips und Glas, weniger Kunststoffe, besteht.

Weitreichend anerkannt ist die Tatsache, dass der Werkstoff Holz, insbesondere bei seiner Verwendung im Außenbereich eine (umweltverträgliche) chemische Schutzimprägnierung benötigt, damit die Wetterunbilden einer jahrzehntelangen Nutzung der Gartenlaube nicht im Wege stehen. Auch Passgenauigkeit und handwerkliche anspruchsvolle Fugen- und Verzahnungstechniken tragen dazu bei, Nässe und Kälte keine Schäden entstehen lassen.

Als Paradestück des Holzbaues gilt das Gartenhaus, welches als Blockhaus errichtet wird. Hierbei kommen der Konstruktion der Eckverbindungen sehr große Bedeutung zu. Das hohe Eigengewicht der Holzstämme und der Anspruch, das Holz weitgehend naturbelassen und mit traditioneller Handwerkstechnik zu bauen, lässt viele Freunde von Natur und Garten eine solche Entscheidung treffen.