Ein Frequenzumrichter ist im Grunde eine Art Generator, der aus dem preisgünstigen und hochfrequentierten Wechselstrom- mit Hilfe einer bestimmten Frequenz- die Spannung im Hinblick auf die Frequenz und die Amplitude umwandelt. Die Amplitude ist bei einer sinusförmigen Wechselgröße die maximale Auslenkung. Der Frequenzumrechner hatte früher die Aufgabe, Netze mit unterschiedlichen Frequenzen zu koppeln. Noch heute gibt es diese Anlagen in Bahnstromumformerwerken. Der Aufbau ist relativ einfach. Er besteht aus einem Gleichrichter, (Umwandler von Wechsel- in Gleichspannung) der einen Gleichspannungs- oder Gleichstromkreis( Gleiche Spannungsebene verschiedener Netze) speist und einem Wechselrichter, der aus diesem Zwischenkreis gespeist wird.
Der Wechselrichter, auch Inverter genannt, macht aus der Gleichspannung wieder eine Wechselspannung. Um die Zwischenspannung auf gleichem Niveau zu halten und um die Kondensatoren zu schützen, haben „2- Quadranten Frequenzumrechner“ einen Brems- Chopper. Dieser sorgt dafür, das die überschüssige Energie von einem Bremswiderstand in Wärme umgewandelt wird. Um einen Frequenzumrichter analog anzusteuern, werden Einheitssignalpegel genutzt. Einheitssignale sind pneumatische oder elektrische Signale innerhalb der Prozessautomation. Für die Antriebstechnik verfügt der Frequenzumrechner, neben der Leistungsanschlüsse, meistens über digitale und analoge Aus- und Eingänge. Um beispielsweise nun die Ausgangsfrequenz messen zu können, kann man ein Potentiometer (Widerstandsbauelement) am Analogeingang anschließen. Um also einen Motor optimal zu betreiben und ihn auch gleichzeitig zu schützen, können die Umrichter durch eine Parametrierung angepasst werden. Heutzutage gibt es Anzeigeeinheiten oder Tastaturen am Umrichter, die mit Hilfe einer Menüstruktur die Navigation möglich machen.
Unterschieden wird in zwei Hauptanwendungsgebiete. Zum Einen für die Lüfter- und Pumpenanwendung und zum Anderen für die Fortbewegungs- und Hebeanwendung.
Kategorie: Werkzeug & Technik.