Optimalen Schutz vor diversen Witterungseinflüssen, zum Beispiel Regen, zu starker Sonneneinstrahlung oder Hagel, bieten Fahrzeugen solche Unterstellmöglichkeiten wie Garagen oder Carports. Dabei punktet ein Carport im Vergleich zur Garage durch einen verbesserten Korrosionsschutz. Denn im meist offen konstruierten Carport kann die Luft ungehindert zirkulieren. Außerdem wird eindringende Feuchtigkeit in kurzer Zeit wieder an die Umgebung abgegeben, wodurch Korrosion am Auto, Motorrad oder Hänger vermieden wird.

Auch der Kostenfaktor spricht für die offene Variante. Carports lassen sich mühelos im Selbstbau errichten, für den Bau wird weniger Material benötigt als bei der eher aufwändigen Garage. Die zahlreichen Vorteile des offenen Carports bringen allerdings auch einen gravierenden Nachteil mit sich: Gegenüber der Garage besteht ein geringerer Schutz vor Diebstahl oder Vandalismus. Die überdachten Fahrzeugstellplätze werden daher meist in belebten, gut zu überwachenden Wohngebieten gebaut.

Viele Carports bestehen aus Holz. Wer sich für einen Holzcarport entscheidet, sollte im Sinne der langjährigen Haltbarkeit auf Metallverbindungen, die rosten können, verzichten. Empfehlenswerter sind Holzverbindungen. Pfosten und Balken können beispielsweise miteinander verzapft werden. Diese traditionelle Methode bewährt sich auch heute noch bestens.

Gefragt sind außer Holzcarports zunehmend Carports aus Stahl. Sie sind verhältnismäßig leicht, aber sehr robust, so dass sie durch eine lange Nutzungsdauer überzeugen. Bei den Dachkonstruktionen haben Carportbauer die Wahl zwischen verschiedenen Optionen. Das vielerorts übliche Flachdach wird immer öfter vom Satteldach abgelöst. Unabhängig davon, für welche Dachvariante sich der Einzelne entscheidet, sollte dem optimalen Abfluss des Regenwassers große Aufmerksamkeit geschenkt werden.