Ein Leben ohne Strom ist heute unvorstellbar. Setzt man sich intensiv damit auseinander, kommt man zu dem Ergebnis, dass bei Stromausfall, zumindest im Winter, wenn sämtliche Wärme und Lichtquellen sowie elektrische Geräte ausfallen, die Lebensqualität rapide absinkt. Kurz gesagt, nichts geht mehr.
Es gibt für solche Fälle mobile Stromerzeuger. Die Notwendigkeit von Notstromgeräten, vor allem für den Einsatz in Operationssälen und Rechenzentren aber auch in privaten Bereichen wie abgelegene Wohnstätten, kann man sich lebhaft vorstellen.
Hierbei gibt es viele Einzelheiten zu beachten. Während die meisten Haushaltsgeräte wie Heizung oder Kaffeemaschine fortwährend mit gleicher Stromleistung laufen, benötigen Geräte wie Bohrhammer, Hochdruckreiniger, Betonmischer oder Medizintechnik Strom mit unterschiedlicher Leistung. In der Anlaufzeit brauchen sie eine höhere Stromstärke als bei laufendem Betrieb. Meistens muss erst eine bestimmte Drehzahl erreicht werden oder es soll ein magnetisches Feld entstehen.
Aus diesen Gründen gibt es die asynchronen und die synchronen Stromerzeuger. Beide werden vorwiegend für Wechselstromerzeugung genutzt. Angetrieben werden sie hauptsächlich mit Viertaktmotoren. Die asynchronen Stromerzeuger eignen sich für die Ohmschen Verbraucher, die elektrischen Geräte, bei denen der Einschaltstrom auch der Betriebsstrom ist. Sie haben einen geschlossenen Generatoraufbau, sind robust und haben die Schutzklasse IP 54 d.h. sie sind staub und spritzwassergeschützt.
Die synchronen Stromerzeuger können Strom unterschiedlicher Stärke produzieren. Sie sind so konstruiert, dass ihr Aggregat kurzfristig eine Überbelastung standhält und haben einen offenen Generatoraufbau. Die Schutzklasse kann sowohl IP 54 aber auch IP 23 sein. Die synchronen Stromlieferer benutzt man für die induktiven Verbraucher. Sie sind oft teurer, da sie komplizierter aufgebaut sind, die Frequenz ist bei diesen regelbar.
Möchte man einen asynchronen Stromerzeuger für einen induktiven Verbraucher nutzen, muss die Nennleistung mit dem Faktor 2 oder besser 3 multipliziert werden. Ist die Leistung geringer als der errechnete Wert ist ein Schaden vorprogrammiert.
Die Lärmbelastung aller Stromerzeuger richtet sich nach der eingebauten Schallschutztechnik.
Sehr empfindliche Geräte wie PC oder hochmoderne Elektronik sollte man auf ihre Verträglichkeit von Spannungsunterschieden prüfen und auf spezielle Feinstromerzeuger zurückgreifen.
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