Wer träumt nicht davon: Morgens im Winter bei klirrender Kälte aus dem Haus kommen und in ein warmes Auto steigen? Kein Scheiben frei kratzen, kein Motor laufen lassen, kein frieren – einfach einsteigen und losfahren.
Das muss heutzutage kein Traum mehr sein: Eine nachgerüstete Standheizung ist bei fast allen Fahrzeugen möglich und erbringt nicht nur den Wohlfühlfaktor Wärme, sondern schont außerdem auch noch das Auto und die Umwelt. Wichtig ist vor dem Kauf einer Standheizung die vorherige Beratung durch einen Fachmann.
Es gibt zwei Arten von Standheizungen: Wasserheizungen werden im Motorraum eingebaut und sind an den Kühlkreislauf, die Batterie und den Kraftstofftank angeschlossen. Luftheizungen sind ebenfalls an Kraftstofftank und Batterie angeschlossen, allerdings befinden sich die eigentlichen Geräte im Fahrgast- oder Kofferraum. Gestartet werden die Standheizungen durch einen Timer, eine Funkfernbedienung oder durch das Handy.
Neben dem Wohlfühlen des Fahrers ist ein weiterer Vorteil der Standheizung, dass die Scheiben nicht von innen beschlagen und somit eine sicherere Fahrt möglich ist. Zudem benötigt ein vorgewärmter Motor weniger Kraftstoff zum Starten und stößt dabei auch weniger Emissionen aus.
Die Kosten für das Nachrüsten einer Standheizung liegen bei ca. 600 € für die Heizung und noch mal die gleiche Summe für den Einbau, wenn man diesen in einer Fachwerkstatt durchführen lässt. Fahrer von Dieselfahrzeugen mit Direkteinspritzer kommen dabei etwas günstiger weg, da diese Autos schon einen kleinen Brenner in ihrem System haben, der mit wenig Aufwand zu einer Standheizung mit Timer umgebaut werden kann.
Kategorie: Auto & KFZ.