Warm, trocken und gemütlich

Holzhäuser haben vor allem in der Wärmedämmung Vorteile. Holz bietet von Natur aus hohe Dämmeigenschaften, da es Zellen enthält, deren Hohlräume luftgefüllt sind. Durch die Kombination unterschiedlicher Materialien und Holzarten kann der Dämmeffekt beliebig erhöht werden. Dadurch, dass sich Luft in den Holzporen sammelt, wird auch die Wärmeableitung, aus einzelnen Räumen beziehungsweise des gesamten Gebäudes, erschwert.

Die Wohnqualität in Holzhäusern ist nicht schlechter als in Beton- oder Steinhäusern, wenn nicht gar besser. Der Baustoff Holz ist allgemein gut verträglich und hilft dabei Allergene in der Luft zu reduzieren. Holz kann vorhandene Luftfeuchtigkeit aufnehmen und bei Trockenheit wieder abgeben. Diese Eigenschaft beugt Schimmel und Milben vor. Holzhäuser sind „atmungsaktiver“ als Massivbaulösungen ohne Einschränkung der Wärmeisolation oder des Schallschutzes.

Holz: Baustoff der Zukunft

Als weitere Vorteile lassen sich das reduzierte Gewicht und die relativ einfache Bearbeitung des Rohstoffes Holz nennen. Das spart Energie und Kosten bei Transport und Bau, außerdem ist Holz ein nachwachsender Rohstoff, der jederzeit wieder verwertet werden kann. Holz ist somit ökologisch effizienter produzier- und einsetzbar.

Haltbarkeit bei guter Optik

Der Nutzer eines Holzhauses muss sich auch keine sorgen über dessen Wertigkeit machen. Bei fachgerechter Planung und Ausführung beträgt die Nutzungsdauer zwischen 80 und 100 Jahre. Diese Werte sind vergleichbar mit Häusern aus Stein und Beton. Ästhetisch muss der Bewohner eines Holzhauses keine Abstriche machen und hat hier den Vorteil, dass sich Holz in beinahe jede Umgebung problemlos einfügt. Auf dem Markt gibt es eine Reihe von Modellen zur Auswahl.