Als Steve Jobs im Januar 2010 das iPad offiziell präsentierte, bestätigte er wochenlange Spekulationen, dass Apple tatsächlich einen Tablet-PC entwickelt hatte. Bei Verkaufsstart in den USA wurde das iPad zu einem Riesenerfolg – und der Verkaufsstart in Deutschland Ende Mai 2010 wird nun bereits sehnsüchtig von den deutschen Apple-Fans erwartet. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie das iPad konzipiert ist und was es alles kann.

Die Betriebssoftware des iPads basiert auf der OS3-Software, auf die auch das iPhone zurückgreift. Der Vorteil des identischen Betriebssystems ist, dass alle im App-Store erhältlichen Anwendungen für das iPhone auch auf dem iPad genutzt werden können. Zusätzlich können mit dem kostenfrei erhältlichen Xcode Apps eigens für das iPad entwickelt werden. Der wohl revolutionärste Unterschied zum iPhone ist, dass das iPad verschiedene Anwendungen zeitgleich auszuführen und zwischen diesen hin- und her switchen kann.

Die Bedienung des iPads erfolgt über den Touchscreen und nicht, wie bei herkömmlichen Computern, über eine Maus. Je nachdem, welche Bewegungen man ausführt, werden unterschiedliche Funktionen ausgeführt. Eine virtuelle Tastatur kann bei Bedarf am unteren Bildrand eingeblendet werden – je nach Belieben kann man aber auch eine externe Tastatur anschließen.

Das iPad ist ideal, um gemeinsam mit Freunden Fotos anzusehen oder auch Videocontent anzuschauen. Es ist sehr schnell und hat fast keine Ladezeiten. Darüber hinaus hat Apple mit dem iPad erfolgreich in den Markt der eReader eingegriffen. Es bleibt abzuwarten, ob der Hype am iPad vorübergeht – momentan erscheint er aber definitiv gerechtfertigt.

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