Die Aloe vera ist eine der bekanntesten Heilpflanzen unserer Zeit. Sie gehört zu den Liliengewächsen und gedeiht mehrheitlich im subtropischen Klima Amerikas, Asiens und Afrikas. Von den mehr als 250 Arten, die als Sträucher, Kräuter oder in Baumform vorkommen, besitzen nur wenige die allseits geschätzten Eigenschaften.
Die Aloe vera barbadensis miller
Von besonderem Nutzen für den Menschen ist die Art „Aloe vera barbadensis miller“. Sie ist besonders reich an wertvollen Inhaltsstoffen und wird hauptsächlich zur Produktion von Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Die Aloe gilt als ausgesprochene Speicherpflanze und hat sich optimal an ihren Lebensraum angepasst, der sich für gewöhnlich durch Hitze und Trockenheit auszeichnet. In den fleischigen Blättern speichert sie Wasser und Nährstoffe, um lange Trockenperioden zu überstehen. Zur industriellen Nutzung wird die Heilpflanze auf Plantagen angebaut. Von den Pflanzenteilen werden hauptsächlich die geschälten Blätter (Blattmark) verwendet. Sie dienen beispielsweise zur Herstellung des begehrten Aloe vera-Saft.
Die positiven Eigenschaften der Aloe
Die Aloe vera barbadensis miller enthält nachweislich mehr als 200 verschiedene Inhaltsstoffe. Ihre Wirksamkeit lässt sich nicht an einzelnen Wirkstoffen festmachen, sondern beruht auf der Gesamtheit der enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und sekundären Pflanzenstoffe. Die Kosmetikindustrie schätzt die Aloe aufgrund ihrer wundheilenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften. Die pflegende Substanz wird vielen Cremes und Salben zugesetzt. Als Zusatz in Nahrungsergänzungsmitteln kann sie durch seine Vitalstoffe die Gesundheit und das Wohlbefinden steigern. Dem Aloe vera Gel werden zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Es kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden und soll unter anderem gegen Allergien, Neurodermitis, Akne, Sonnenbrand, Sportverletzungen, Verbrennungen, Verdauungsproblemen und Entzündungen helfen.
Kategorie: Pflanzen.