Für die Terrasse am Haus oder im Garten kommen verschiedene Bodenbeläge infrage. Sehr natürlich, lebendig und wohnlich wirken Holzbeläge, zum Beispiel in Form von Holzdielen, Holzpflaster oder Riffeldielen.
Die Auswahl an angebotenen Terrassenhölzern ist enorm. Neben Holzbelägen aus einheimischen Hölzern sind zunehmend auch Tropenhölzer gefragt, denn exotische Hölzer überzeugen durch ihre lange Haltbarkeit und Härte. Aus ethischen Gründen entscheiden sich Terrassenbauer verstärkt für Plantagenholz mit Zertifikat. Diese Holzprodukte stammen nämlich aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Beim Anbau finden Aspekte wie soziale Verträglichkeit und umweltgerechtes Handeln Beachtung. Großer Beliebtheit erfreut sich in den letzten Jahren vor allem Bangkirai aus Asien oder das südamerikanische Itauba-Holz. Beide Holzarten sind ausgesprochen dauerhaft und überzeugen durch ihre Haltbarkeit von bis zu dreißig Jahren. Gut geeignet für den Terrassenbau ist auch das aus Afrika stammende Bilinga. Dieses Holz ist qualitativ hochwertig und mit seinen helleren, gelblicheren Farbnuancen sehr attraktiv.
Wichtig bei der Auswahl von Terrassenholz ist vor allem natürlich die Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen. Aufschluss über ihre Eignung für den Terrassenbau geben die Dauerhaftigkeitsklassen der einzelnen Hölzer. Auch einheimische Holzarten sind robust und teils sehr dauerhaft wie die Robinie bzw. Scheinakazie. Gerade für Bodenbeläge im Freien ist die Robinie bestens geeignet. Eine gute Alternative stellt außerdem Thermoholz dar. Für die Herstellung dieser Produkte werden heimische Hölzer genutzt, zum Beispiel Buchenholz. Durch besondere Verfahren wird das Holz widerstandsfähig gegenüber Fäulnis gemacht, es ist splitterfrei und rutschfest und deshalb als Bodenbelag ideal.
Kategorie: Haus & Bau.