Zahnimplantate ersetzen verloren gegangene Zahnwurzeln und Zähne, sie schließen entstandene Lücken auf schonende Weise und können noch verbliebene Zähne vor Überbelastung schützen. Sie tragen außerdem zum Erhalt des Knochens bei. Im Allgemeinen handelt es sich bei einer Zahnimplantation um einen risikoarmen Eingriff mit guter bis sehr guter Prognose. Auch in punkto Wirtschaftlichkeit können Implantate aufgrund ihrer hohen Lebensdauer überzeugen.

Die Implantatbehandlung wird meist unter lokaler Betäubung des Patienten vorgenommen. Vorteilhaft bei einer örtlichen Betäubung ist das geringe medizinische Risiko sowie der reduzierte Zeit- und Kostenaufwand. Natürlich verläuft der Eingriff auch in lokaler Betäubung für den Patienten schmerzfrei. Ist es erforderlich, viele Implantate einzusetzen, muss unter Umständen auch eine Vollnarkose in Erwägung gezogen werden.

Während des Eingriffs öffnet der operierende Arzt das Zahnfleisch an der entsprechenden Stelle und bereitet die Knochen mittels Bohrer für das Implantat vor. Der Patient spürt zwar die Vibration des Bohrers, aber keinen Schmerz. Danach wird das Implantat exakt und sicher eingesetzt. Schraubengewinde verstärken den Halt. Einige Systeme werden aber auch durch Einklopfen fixiert. Je fester der Halt des Implantats ist, desto eher und sicherer kann die Einheilung in den Knochen erfolgen. Befindet sich das Implantat an Ort und Stelle, wird genäht bzw. ein Pfosten zur Zahnfleischformung aufgepflanzt. Die Operationsdauer ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie die Anzahl der Implantate oder die Komplexität des Eingriffs. Sie dauert maximal mehrere Stunden an.