Einige Händler bieten im Internet Gratisstempel an. Was hat es mit diesen Stempeln auf sich? Sind sie wirklich gratis erhältlich oder lauern irgendwo doch versteckte Kosten? Die meisten Verbraucher sind inzwischen misstrauisch geworden, denn es wird einem in der Regel nicht einfach etwas geschenkt. Ist dies vielleicht aber bei den Gratisstempeln der Fall?
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, lautet ein altes Sprichwort. Trotzdem empfiehlt es sich, Gratisangebote zu überprüfen. Auf den ersten Blick machen die Stempel-Angebote einen guten Eindruck. Kunden erhalten kostenfrei einen hochwertigen, meist selbst färbenden Stempelautomaten, für den sie im Handel mehr als zehn Euro bezahlen müssten. Es stehen verschiedene Designs zur Auswahl und bis zu drei Adresszeilen sind möglich, also durchaus ausreichend für einen Adressstempel. Die Stempelfarbe ist bei den meisten Angeboten schwarz. Für Stempel-Extras, wie zum Beispiel rote Stempelfarbe, müssen Kunden zahlen. Das ist soweit in Ordnung.
Dass Versandkosten auf den Kunden zukommen, geht aus dem Angebot hervor und entspricht der üblichen Vorgehensweise von Internethändlern. Allerdings liegen die Versandkosten für Gratisstempel in vielen Fällen recht hoch. Möchten sich Kunden ihren Stempel per Express oder Eilpost zusenden lassen, bezahlen sie deutlich mehr als den handelsüblichen Preis für ihren Stempel. Ist man bereit, circa drei Wochen auf seinen Gratisstempel zu warten, fallen dagegen niedrigere Versandkosten an und es kann sich in diesem Fall lohnen, einen Stempel gratis zu bestellen. Neben den Versandgebühren kommen bei manchen Händlern noch Bearbeitungs- und Hochladegebühren hinzu. Es empfiehlt sich daher, sämtliche Kosten zu addieren, um zu prüfen, ob das Angebot wirklich so lukrativ ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Kategorie: Shopping & Einkauf.