Die Grippe oder Influenza geht mit typischen Symptomen einher. Die Patienten bekommen hohes Fieber, sie klagen über Kopf- und Gliederschmerzen und haben Schüttelfrost. Um sich vor der Grippe zu schützen, können sich besonders Gefährdete noch vor der Grippesaison gegen Influenza impfen lassen.

Ärzte empfehlen die Grippeimpfung in den Herbstmonaten September und Oktober. Aber auch später kann eine Schutzimpfung noch sinnvoll sein. Wichtig ist ein vorsorglicher Impfschutz insbesondere für ältere Menschen und chronisch Kranke, um deren geschwächtes Immunsystem zu unterstützen. Auch Personen, die beruflich viel Kontakt zu anderen Menschen haben, wird die Impfung empfohlen. Im Allgemeinen wird die Grippeschutzimpfung gut vertragen, dennoch kann es gelegentlich zu Nebenwirkungen kommen. So ist beispielsweise möglich, dass rund um die Injektionsstelle Rötungen, Schwellungen oder Erhärtungen entstehen. Auf den Impfstoff kann der Organismus mit Unwohlsein, Müdigkeit, leichter Temperaturerhöhung oder Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen reagieren. Sehr selten treten Bindehautentzündung und Atembeschwerden auf. Im Normalfall sind diese Symptome aber meist nach zwei Tagen verschwunden. Da die Impfung vorübergehend das Immunsystem schwächen kann, sollten während dieser Zeit Ansteckungsquellen vermieden werden.

Wichtig zu wissen ist, dass Impfstoffe nur vor bestimmten Viren schützen. Gegen Viren eines anderen Typs kann die Impfung deshalb keinen Schutz bieten. Dennoch sollten gefährdete Personen nicht auf eine Grippeschutzimpfung verzichten.