Vor allem in den kalten Herbst- und Wintermonaten treten verstärkt Erkältungskrankheiten auf. Bei richtiger Behandlung klingen die oft lästigen Beschwerden wie Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen oder Halsschmerzen relativ schnell wieder ab. Jeder Mensch macht circa drei Erkältungen pro Jahr durch.
Weitaus gefährlicher als grippale Infekte ist die echte Grippe, die ebenfalls vorwiegend in der kalten Jahreszeit auftritt. Oft ähneln die Symptome der Grippe denen einer normalen Erkältung, dennoch gibt es Unterschiede. Meist beginnt die Grippe oder Influenza abrupt, im Gegensatz zu Erkältungskrankheiten, die eher schleppend beginnen. Der Patient bekommt Fieber, hat oft erhebliche Kopf- und Gliederschmerzen und klagt über Schüttelfrost. Außerdem können mitunter noch Atemwegsinfektionen und Husten auftreten. Während eine Erkältung eher selten von Fieber begleitet wird, ist hohes Fieber über 39°C ein typisches Merkmal der echten Grippe. Meist fühlen sich Betroffene stark entkräftet und benötigen lange Zeit, um sich von einer Influenza zu erholen.
Auch die Stärke der Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen ist häufig Anzeichen für eine Grippe. Zwar treten diese Beschwerden ebenso bei grippalen Infekten auf, aber meist nicht in so heftiger Form. Eine Grippeerkrankung sollte niemals unterschätzt werden, da sie schwer wiegende gesundheitliche Probleme zur Folge haben kann. Wird die Grippe verschleppt, sind spätere Komplikationen wie Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen oder auch eine Lungenentzündung nicht ausgeschlossen.
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