Reiki, die alte japanische Kunst des Handauflegens, findet zunehmend auch Befürworter unter den Hundehaltern. Dem alternativen Heilverfahren werden von seinen Anhängern zahlreiche positive Auswirkungen zugeschrieben. So soll Reiki Schmerzen lindern können, entgiftend und entkrampfend wirken, beruhigen und das Immunsystem sowie die Selbstheilungskräfte stärken.

Reiki kommt bei Hunden beispielsweise zur Anwendung, wenn sich das Tier schneller und besser an neue Umgebungen oder neue Besitzer gewöhnen soll, bei Verhaltensaufälligkeiten wie Angst oder Aggressivität oder sonstigen Schwierigkeiten im Umgang. Reiki-Praktizierende sind der Meinung, dass Hunde gut auf eine Behandlung ansprechen. Die Besitzer sind während einer Sitzung im Allgemeinen zugegen. Der Praktizierende legt auf ganz unterschiedliche Körperzonen des Hundes die Hände auf, zum Beispiel am Kopf oder am Bauch. Die Länge einer Sitzung richtet sich danach, wie lange der Hund Reiki haben will. Keinesfalls sollte das Tier festgehalten werden, denn eine Behandlung muss ohne Zwang für den Hund verlaufen. Der Hund kann jederzeit weggehen, wenn ihm die Sitzung nicht mehr behagt.

Meist beträgt die Dauer einer Behandlung zehn bis maximal dreißig Minuten. Wichtigste Voraussetzung ist, dass der Therapeut ruhig vorgeht. Die Ruhe überträgt sich in der Regel auf das Tier und es wird gelassener und entspannter. Deswegen findet Reiki häufig Anwendung vor belastenden Autofahrten oder Tierarztbesuchen und auch bei Ausstellungen oder Turnieren.