Angler verarbeiten ihren Fang oft selbst, indem sie die Fische im eigenen Räucherofen oder im Räucherschrank räuchern. Wenn es schnell gehen soll, haben sich auch moderne Tischräucheröfen bewährt, die bereits nach einer halben Stunden frisch geräucherten und sehr schmackhaften Fisch liefern. Trotzdem schwören die meisten passionierten Angler auf den Räucherofen, der seinen festen Platz im Garten hat.

Wer über genügend Zeit oder handwerkliches Geschick verfügt, kann sich einen Räucherofen selbst bauen. Im Handel werden aber oft schon preisgünstige Räucherschränke und –Öfen angeboten, die leistungsfähig sind und über eine recht lange Lebensdauer verfügen. Ein vergleichsweise einfaches Exemplar ist die Räuchertonne. Bei einem Durchmesser von circa dreißig Zentimetern können darin während eines Rauchvorgangs bis zu achtzehn Fische geräuchert werden. Tonnen aus hochwertigem verzinktem Blech erwärmen sich rasch. Aufgrund ihrer Höhe von mindestens siebzig Zentimeter ist es möglich, sogar große Aale in einem Stück zu räuchern. Zum Lieferumfang gehört meist auch Zubehör wie Haken, Gitter oder Einsatzkörbe. Moderne Räucheröfen sind teils auch mit Elektroheizung erhältlich.

Kasten-Räucherschränke aus verzinktem Stahlblech können ausgesprochen vielseitig genutzt werden. So ist beispielsweise außer Senkrecht- auch Waagerecht-Räucherung möglich. Beliebt sind Modelle, die sowohl zum Räuchern als auch zum Grillen von Fisch geeignet sind. Sie bieten schnelles Heißräuchern – je nach Bedarf elektrisch, mit Gas oder mit Räucherholz-Gewürzkohle.