Sie sollen die Haut schonen und dabei gleichmäßig und natürlich bräunen. Gemeint sind Selbstbräuner, die als sanfte Alternative zum Solarium und zum übermäßigen Sonnenkonsum gelten. Doch viele Verbraucher sind mit selbstbräunenden Cremes, Gels oder Sprays nicht zufrieden. Sie klagen über mangelhafte Tönung der Haut und über Streifenbildung.

Es gibt natürlich Qualitätsunterschiede bei den einzelnen im Handel erhältlichen Produkten. Doch oft werden die Mittel nur nicht richtig angewendet. Denn auch beim Selbstbräunen gilt: Übung macht den Meister. Wichtig ist, vor dem Auftragen der Bräunungsmittel die Haut gründlich zu reinigen. Bewährt hat sich auch ein Peeling, weil dadurch abgestorbene Hautzellen gründlich entfernt werden und die Bräune gleichmäßiger gerät. Sparsam sollten Selbstbräuner an Partien mit dickerer Haut wie Knien oder Ellbogen verwendet werden. Um streifenfrei zu tönen, empfiehlt sich immer ein langsames Auftragen mit kreisenden Bewegungen. Beim erstmaligen Tönen nicht zu viel Selbstbräuner benutzen. Besser ist es, mehrmals zu cremen, denn dadurch wird ein gleichmäßigeres Ergebnis erzielt. Werden die Mittel direkt vor dem Baden aufgetragen, kann ihre Wirkung geschwächt werden.

Vergessen Sie nicht, nach der Benutzung der Bräunungsmittel Ihre Hände zu waschen, denn sonst werden auch die Handinnenflächen gefärbt. Selbstbräuner sollten schnell, das heißt innerhalb von maximal sechs Monaten, aufgebraucht werden. Sie müssen darüber hinaus kühl und dunkel gelagert werden, andernfalls zerfällt der Wirkstoff DHA und es werden geringe Mengen an Formaldehyd freigesetzt.