Bei der Neuausstattung eines Raumes spielt die Auswahl des Bodenbelages eine große Rolle. Anders als bei Wandverkleidungen wie Tapeten, möchte man den Bodenbelag nicht alle 3 bis 4 Jahre austauschen. Ein Bodenbelag muss also haltbar und strapazierfähig sein und soll zu dem auch gut aussehen und – wenn möglich auch preiswert sein. Nur wenige Bodenbeläge vereinen all diese Eigenschaften so gut, wie das Laminat.
Beim Kauf von Laminat sollte man sich aber nicht nur vom Preis lenken lassen, sondern auch von der Qualität, je nach dem, für welchen Nutzungsbereich er letztendlich eingesetzt werden soll. In Räumen mit geringerer Beanspruchung kann man auf günstige Angebote zurückgreifen. Diese sind oft im Angebot in Baumärkten zu bekommen. Für stärkere Beanspruchungen wie zum Beispiel in der Küche oder auch in Büros mit hoher Frequentierung, sollte man darauf achten, dass der Boden eine hohe Abriebsfertigkeit aufweist. Einem qualitativ guten Laminatboden macht es nichts aus, wenn ein Gegenstand herunterfällt. Hat man im Gegensatz dazu Parkett, Dielen oder Fliesen verlegt, ist durch herunterfallende Gegenstände oft ein Schaden entstanden, der sich kaum unsichtbar ausbessern lässt.
Da es Laminat inzwischen in immer mehr Dekoren gibt, so zum Beispiel auch in Fliesenoptik, muss man auf die "Fliesen" in der Küche trotzdem nicht verzichten. Laminat ist dank der "Klick-Variante" (Klick-Laminat) auch für den ungeübten Handwerker relativ leicht zu verlegen und, im Gegensatz zu Fliesen, direkt nach dem Verlegen begehbar.
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