Nasenspülungen mit oder ohne Nasenkännchen haben sich bewährt bei Menschen, die häufig an Erkältungen erkranken, unter einer verstopften oder laufenden Nase leiden, zu Stirnhöhlen- und Nasennebenhöhlenentzündungen neigen oder Heuschnupfen bekommen. Das alte Hausmittel wird auch von der modernen Medizin anerkannt, denn die positive Wirkung einer Dusche für die Nase bei Schnupfen und zur vorbeugenden Behandlung von Erkältungskrankheiten ist wissenschaftlich erwiesen.
Wichtigste Aufgabe einer Nasendusche oder Nasenspülung ist die Entfernung von zähem Schleim, der mit Viren und Bakterien besiedelt ist. Die Nasenschleimhaut trocknet durch regelmäßige Spülungen nicht so schnell aus, wodurch ihre Filterfähigkeit verbessert wird. Dadurch kommt es seltener zu grippalen Infekten. Nasenspülungen können täglich oder bei Bedarf sogar mehrmals täglich vorgenommen werden. Anfangs erfordert die Prozedur etwas Übung, viele nutzen Nasenkännchen für die Spülung. Wichtig ist die richtige Haltung des Kopfes, damit die Spülflüssigkeit durch ein Nasenloch einfließen und aus dem anderen wieder abfließen kann.
Als Spülmittel kommt isotonische Salzlösung infrage, die leicht selbst aus Meersalz ohne Zusätze und abgekochtem Wasser hergestellt werden kann. Darüber hinaus sind aber in Apotheken fertige Nasenspülsalze erhältlich, die nur noch in Wasser aufgelöst werden. Wann sollte man die Nase nicht spülen? Grundsätzlich sind keine Kontraindikationen bekannt. Nach operativen Eingriffen im Nasenraum, akuten und schweren Entzündungen oder starken gesundheitlichen Problemen im Nasal-Bereich sollte vor einer Nasenspülung ein Arzt konsultiert werden.
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