Brennholz ist solches Holz, welches einer thermischen Verwendung zugeführt wird. Oder auf Deutsch gesagt, Holz, welches man schlicht und einfach verbrennt, um daraus Wärme zu gewinnen. Man spricht synonym auch von Feuerholz, Energieholz oder – sofern es im Kamin verfeuert wird – von Kaminholz. Damit Holz sinnvoll zu Energiegewinnung eingesetzt werden kann, sollte dieses gut getrocknet sein. Gehandelt wird Brennholz in verschiedenen Formen, als Scheitholz, Pellets, Holzhackschnitzel oder Brennreisig.

Holz ist der älteste Brennstoff der Menschheitsgeschichte. Schon vor 400.000 Jahren verbrannten die damaligen Menschen Holz, um sich aufzuwärmen oder um eine warme Malzeit zuzubereiten. In Zeiten steigender Heizölpreise wird Holz auch wieder verstärkt einer thermischen Verwertung zugeführt. Entscheidend für die Nützlichkeit des Brennholzes zur Verbrennung ist der Heizwert. Dabei variiert der Heizwert zwischen verschiedenen Holzarten durchaus signifikant. So ist der Heizwert pro Kilogramm von Pellets mehr als 20 Prozent höher als der von einem Kilogramm Buchenholz.

Traditionell wird Holz in der Einheit in einem Volumenmaß gehandelt, wie z.B. Raummeter oder Festmeter. Hier wird das Volumen der geschichteten Holzmasse inkl. der Zwischenräume bemessen. Im Zeithalter von Pelletöfen kommt aber das Gewicht des Brennholzes in Kilogramm zunehmend in Mode.

Während das Heizen mit Brennholz jahrelang ein eher schlechtes Umweltimage hatte, haben moderne Pelletöfen zu einer Trendwende geführt. Mit dem Verheizen von Brennholz wird nur soviel Kohlendioxid in die Atmosphäre entlassen, wie der Baum in seinem Lebenszyklus gebunden hat. Die hochentwickelten Brenner der Pelletöfen sorgen zudem für eine saubere Verbrennung. Für den Hausbesitzer wird das Handling von Brennholz in Pelletform vergleichen mit konventionellem Brennholz in Form von Scheitholz stark vereinfacht.