Rafting auf Österreichs Flüssen gilt als besonderes Vergnügen für Jung und Alt. Besonders gut ist für solche Wildwassertouren das Salzatal in der Obersteiermark geeignet. Hier fand auch, vor ca. dreißig Jahren, der Raftingsport in Europa seinen Ursprung. Damals entdeckten zwei Abenteurer das Salzatal für sich und eröffneten das erste Rafting-Camp in Europa. Seither wurden unzählige Wildwasserbegeisterte durch die rauschenden Schluchten der Salza befördert.
Die Salza ist ein glasklarer, türkisgrüner Gebirgsfluss, welcher abschnittsweise Wildwasser in den Schwierigkeitsstufen I – IV aufweist. Das heißt, es kommen Anfänger sowie geübte Flussfahrer voll auf Ihre Kosten. Gut ausgestattet mit der entsprechenden Ausrüstung (Helm, Neoprenanzug, Neoprenjacke, Neoprenschuhen und Schwimmweste) begibt man sich unter der Aufsicht erfahrener Raftguids an den Startpunkt der Tour. Nach der entsprechenden Einschulung kann es dann losgehen. Man bezwingt die wilden Wasser als Team in Drei- bis Zehn-Mannbooten durch die Palfauer Schlucht im Naturpark Eisenwurzen.
Sehr beliebt sind auch Canyoningtouren im Salzatal. Unter Canyoning versteht man das Durchwandern einer wasserführenden Schlucht vom Ursprung bis zur Mündung. Man hat dabei zahlreiche Abseil-, Rutsch-, Sprung- und Kletterpassagen zu bewältigen. Man benötigt für diese Sportart ebenfalls einen Neoprenanzug, sowie eine Jacke, einen Helm, festes Schuhwerk und einen Klettergurt. Der Canyoningguide sorgt für die sichere Durchführung der Unternehmung. Es offenbart sich eine bizarre Welt, mit schroffen Felsen und einigen Mutproben, die bewältigt werden müssen.
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