Bekanntermaßen hielten sich deutsche Unternehmen in den letzten Jahren mit Investitionen sehr zurück. Das hatte auch Auswirkungen auf die deutsche Messewirtschaft. Besonders der Messebau, eine Domäine  überwiegend kleiner und mittelständischer Unternehmen hat viele alteingesessene Betriebe durch Insolvenzen verloren, weil einfach die Aufträge im Messebau fehlten.

Seit das Licht am Himmel des Konjunkturhimmels wieder scheint, wenn auch noch zaghaft, ist auch Europas führender Messestandort, Deutschland, für die einheimischen und ausländischen Unternehmen wieder ein wichtiges Thema. Die Ausstellerzahlen steigen an, besonders bei den sogenannten Leitmessen,  und die Messebauunternehmen können nun wieder durchatmen. Auch die anderen Messe-Dienstleister, vom Catering-Anbieter bis zum Hostessenservice verzeichnen steigende Umsätze. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, denn schließlich ist die Messe noch immer die beste Möglichkeit, sein Unternehmen und dessen Leistungen, einem internationalen Publikum, realitätsnah vorzustellen.

Es bleibt zu hoffen, dass möglichst viele junger, innovative Unternehmen das neue Förderprogramm für ausgewählte internationale Messen in Anspruch nehmen werden. Dieses Programm tritt am 1. Juni 2007 in Kraft, nähere Informationen findet man auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.