Anders als beim Wasser- bzw. Teefasten, bei dem über einen bestimmten Zeitraum nichts weiter als Mineralwasser und Kräutertees aufgenommen werden, handelt es sich beim Saftfasten um eine etwas mildere Form des Fastens. Zwar wird auch hier auf feste Nahrung verzichtet, dennoch kommt es zu einer geringen Kalorienaufnahme. Es werden ausschließlich Obst- und Gemüsesäfte, mitunter auch Grassäfte getrunken, die viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme enthalten.
Wenn man sich für diese Form des Fastens entscheidet, müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. Eine Saftkur sollte nicht länger als ein bis drei Wochen andauern und beginnt mit einem Entlastungstag. Während des Fastens werden Obst- und Gemüsesäfte, möglichst selbst gepresst, getrunken. Ergänzend dazu kann unbegrenzt noch Wasser und Tee aufgenommen werden. Um Stoffwechsel und Verdauungssystem nicht zu überlasten, ist nach dem Fasten ein schrittweiser Kostaufbau erforderlich. Der Körper wird auf diese Weise wieder langsam an feste Nahrung gewöhnt.
Die Vorteile des Saftfastens bestehen darin, dass der Organismus und insbesondere der Darm gereinigt und Schlacken aus dem Körper entfernt werden. Fasten über einen längeren Zeitraum ist aber zu vermeiden, damit es nicht zu einer Mangel- und Unterversorgung an Eiweißen und Kohlenhydraten kommt. Für eine langfristige Gewichtsreduktion ist das Saftfasten weniger gut geeignet. Gesundes Abnehmen auf lange Sicht ist nur durch eine Umstellung auf eine abwechslungsreiche, kalorienreduzierte Kost, kombiniert mit viel Bewegung, möglich.
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