Ein Holzhaus ist, wie der Name es bereits sagt, ein Haus aus dem Hauptbaustoff Holz. Dabei wird das Holz unterschiedlich verarbeitet. Es können ganze Baumstämme im Haus verbaut sein oder aber auch nur einfache Holzbretter und Holzplatten auf einem Holzrahmen. Bei der Größe des Holzhauses gibt es mit diesem Naturrohstoff fast keine Einschränkungen. So ist ein Holzhaus als eine kleine Gartenhütte, als ein Ein- oder Mehrfamilienhaus, als Werkstadtgebäude oder auch als Lagerhalle möglich. Im Laufe der Zeit haben sich unterschiedliche Bauformen herausgebildet, wie das Blockhaus oder Blockbohlenhaus, das Haus in Holzständerbauweise, das Haus in Holztafelbauweise und das Umgebindehaus.

Über Jahrhunderte stand für das Holzhaus ein Haus in Blockbauweise. Deren Ursprünge im heutigen Russland liegen. Die Blockhausbauweise geht zurück bis auf das Jahr 400 v.Chr. Erst die Wikinger brachten das Wissen von einem Raubzug mit nach Nordeuropa. Diese Konstruktionsweise entwickelte sich bis zum 12. Jahrhundert zur vorherrschenden Bauweise in Nordeuropa. Mit der Zeit änderten sich die Konstruktionsarten zu glattgehobelten Bohlen oder auch bereits fertigen Elementen.

Heute ist diese Bauart in Europa fast verdrängt worden. Sie erhält erst in den letzten Jahren wieder mehr Zuspruch besonders beim Bau von Einfamilienhäusern. Vorteilhaft wirkt sich dabei aus, dass ein derartiges Holzhaus umweltfreundlich ist, da es aus einem natürlich nachwachsenden Rohstoff besteht. Und in Holztafelbauweise sind Holzhäuser in wenigen Tagen aufgestellt und benötigen anders als Massivhäuser keine Zeit zum Austrocknen. Die Bauzeit verkürzt sich enorm und die dünne Wandkonstruktion verschafft viel Platz im Hausinnern. Holzhäuser haben zusätzlich bei richtiger Pflege auch eine sehr lange Lebensdauer.

Dieser Fachartikel passt thematisch zu Häuser aus Holz, Holzhaus, Holzhaus Anbieter, Holzhaushersteller.

Kategorie: Umwelt & Naturschutz.
Die letzten Beiträge in Umwelt & Naturschutz: Biomöbel