In jedem Haushalt fallen teils erhebliche Mengen an Biomüll an. Wird dieser Biomüll gemeinsam mit Gartenabfällen kompostiert, reduziert sich einerseits die Menge an Hausmüll und zum anderen erhält man nährstoffreichen Kompost, der den Gartenboden verbessert und für das Pflanzenwachstum von Nutzen ist. Den Gartenbesitzer freut’s, denn so spart er Ausgaben für kostspieligen Dünger.

Die Abfälle verrotten, wenn sie verschiedenen Faktoren wie Luft, Wärme, Feuchtigkeit und Mikroorganismen ausgesetzt werden. In so genannten Schnellkompostern erfolgt der Verrottungsprozess vergleichsweise schneller als bei herkömmlichen Verfahren. Zu beachten ist, dass das richtige Verhältnis von strukturreichem und strukturarmem Material eingehalten wird. Grobes Material, zum Beispiel Äste, wird abwechselnd mit Gemüse- oder Obstabfällen im Komposter geschichtet. Durch eine gelochte Bodenplatte gelangen Kleinstlebewesen, aber auch Würmer und Asseln in den Behälter, die den Verrottungsprozess beschleunigen.

In einschlägigen Gartencentern und Fachgeschäften können Schnellkomposter erworben werden. Sie haben im Allgemeinen ein Volumen von dreihundert Litern und werden häufig aus recyceltem Kunststoff hergestellt. Der bereits innerhalb weniger Monate fertige Kompost kann komfortabel über eine Klappe entnommen werden. Vor allem in kleinen Gärten hat sich der Platz sparende Schnellkomposter bewährt. Er kann darüber hinaus auch auf jedem Hinterhof seinen Platz finden. Wichtig ist nur, dass das Gerät auf durchlässigem Boden steht.

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Kategorie: Gartenzubehör.