Hecken bieten zahlreichen heimischen Tier- und vor allem Vogelarten Schutz und ein Zuhause. Daneben dienen sie als Grundstücksbegrenzung, Sichtschutz oder einfach nur als Zierde im Garten. Damit die Hecke, bestehend aus Nadel-, Laubgehölzen oder Sträuchern, einen erfreulichen Anblick bietet, muss sie regelmäßig gepflegt und geschnitten werden.
Mit einer Heckenschere bringt der Gartenbesitzer seine Hecke in Form. Dabei hat er die Wahl zwischen Scheren, die manuell und mit teils hohem Kraftaufwand betrieben werden, er kann aber auch zu elektrischen Heckenscheren, Akku-Heckenscheren oder Scheren mit Benzinmotor greifen. Manuelle Heckenscheren sind in der Anschaffung natürlich preiswerter als hochwertigere Werkzeuge. Allerdings sollte man gerade bei langen Hecken bedenken, dass die Arbeit sehr Kräfte zehrend ist. Schon nach kurzer Zeit beginnen die Armmuskeln zu schmerzen, besonders dann, wenn die Schere sehr hoch gehalten werden muss. Komfortabler, wenn auch teurer sind Elektro-, Akku- und Benzin-Heckenschere. Allerdings verfügen diese Geräte häufig über ein recht hohes Eigengewicht, so dass ausreichend Pausen beim Heckenschneiden eingeplant werden müssen.
Anders als herkömmliche Elektro-Scheren arbeitet die Akku-Heckenschere stromunabhängig und kabellos. Nachteilig kann sich auswirken, dass der Akku eine entsprechende Ladezeit benötigt und die Arbeit – je nach Heckenlänge und -größe – in verschiedenen Etappen erfolgen muss. Vor allem wenn großflächige Hecken mehrmals im Jahr geschnitten werden müssen, wird sich der Kauf einer elektrischen oder mit Akku betriebenen Heckenschere auszahlen. Bei kleineren Umpflanzungen reicht im Allgemeinen eine manuelle Heckenschere aus.
Kategorie: Gartenwerkzeug.