Gartenfreunde, die eine Hecke anlegen möchten, können unter einer Vielzahl von Pflanzen in unterschiedlicher Größe ihre Auswahl treffen. Wenn die Hecke schnell ihre endgültige Höhe erreicht haben soll, wird die Entscheidung zugunsten größerer Pflanzen fallen. Allerdings sind diese auch wesentlich teurer als kleinere Heckenpflanzen. Die Pflanzenpreise sind darüber hinaus auch abhängig von der jeweiligen Heckensorte.

Heckenpflanzen werden hauptsächlich als Ballen- bzw. Wurzelware oder Containerpflanzen angeboten. Containerpflanzen sind kostspieliger, da ihre Aufzucht in einer Baumschule mehr Aufwand erfordert. Allerdings sind diese Pflanzen recht robust, gut durchwurzelt und können in der Regel das ganze Jahr über verpflanzt werden, vorausgesetzt es herrscht kein Frostwetter. Die Heckenpflanzen werden im Container gezogen und nach dem Kauf beim Anlegen der Hecke einfach aus ihrem Container gelöst und in den Pflanzgraben bzw. in das Pflanzloch gesetzt. Dabei sollte die Topfballenoberkante mit dem Boden abschließen. Der jeweilige Pflanzabstand ist dabei sowohl von der Pflanzensorte als auch von ihrer Höhe abhängig.

Im Gegensatz zu Containerpflanzen werden Ballenpflanzen während ihrer Wachstumsruhephase aus der Erde gerodet. Damit sich das Wurzelwerk nicht von der umschließenden Erde löst, schlagen die Baumschulmitarbeiter die Pflanzen in Ballentücher ein. Manchmal sind die Gehölze zusätzlich noch mit Pflanzkörben aus Draht versehen. Auch hier gilt beim Einpflanzen, dass die Oberkante mit dem Boden abschließen sollte. Ballentuch bzw. Drahtkorb sollten gelockert, aber auf keinen Fall entfernt werden. Können die Heckenpflanze nicht gleich an Ort und Stelle eingepflanzt werden, müssen sie zur vorübergehenden Lagerung mit feuchten Tüchern oder Säcken abgedeckt werden, damit sie nicht austrocknen.

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