Wer plant, ein Gewächshaus zu bauen oder zu kaufen, sollte zunächst darüber nachdenken, auf welche Weise das Gewächshaus später genutzt werden soll. Ein Warmhaus, in dem circa achtzehn Grad Celsius in der Nacht und maximal fünfundzwanzig Grad am Tage herrschen, kann zwar das ganze Jahr über genutzt werden, ist aber auch im Betrieb nicht ganz billig.
Eine entsprechende Ausrüstung mit Heizung, eventuell Lüftung und zusätzlichen Beleuchtungskörpern ist oft notwendig. Sollen exotische Pflanzen im Gewächshaus überwintern, kann auf eine Heizung nicht verzichtet werden. Der Energieaufwand lässt sich vergleichsweise niedrig halten, wenn bereits beim Kauf auf hochwertiges Material geachtet wird. Mittlerweile sind bereits gut isolierte Gewächshäuser im Fachhandel erhältlich, die aus thermisch getrennten Profilen sowie Lichtstegplatten bestehen. Doppelstegplatten oder Lichtplatten lassen ausreichend Licht ins Haus und isolieren im Winter.
Nur vergleichsweise wenig Aufwand ist im Vergleich zum Warmhaus beim Betreiben eines Kalthauses erforderlich. Es bietet zwar weniger Nutzungsvielfalt, weil es für Temperaturen unter zwölf Grad Celsius angelegt ist, ermöglicht es aber trotzdem, die Gartensaison zu verlängern. Als Heizquelle reicht im Kaltgewächshaus in der Regel ein einfacher Frostwächter aus. Er kommt zum Einsatz, wenn die Temperatur im Kalthaus eine bestimmte Grenze unterschritten hat.
Die Besonderheit bei einem Gewächshaus besteht darin, dass der Boden stärker als im Freiland beansprucht wird. Deshalb ist es ratsam, für entsprechende Bodenverbesserungsmaßnahmen zu sorgen. Die regelmäßige Gabe von Kompost sollte selbstverständlich sein.
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