Reiten ist kein ungefährlicher Sport. Bei Stürzen oder auch beim Umgang mit dem Pferd kann es zu Verletzungen kommen. Einen vergleichsweise guten Schutz bieten Reithelme und auch Reitwesten. So werden mittlerweile spezielle Sicherheitsreitwesten entwickelt, die sowohl die Brust- und Rücken- als auch die Seitenpartien des Oberkörpers abpolstern.
Natürlich bietet das Tragen von Sicherheitswesten keinen Universalschutz vor Verletzungen, ist aber dennoch ausgesprochen sinnvoll und vor allem für Kinder empfehlenswert. Sogar schon für die kleinsten Reiter werden entsprechende Westen, die den aktuellen Sicherheitsnormen entsprechen, angeboten. Der jeweilige Level sagt etwas über den Sicherheitsstandard aus. Reitwesten mit Level eins weisen nur eine geringe Schutzfunktion auf, auch Level 2-Westen sind nicht für alle Aktivitäten geeignet. Bei hartem Untergrund, für das Springreiten oder für Anfänger sind Reitwesten mit höherem Sicherheitsstandard besser geeignet.
Sicherheitsreitwesten können zwar Unfälle nicht vermeiden, sollen aber zumindest den Schwergrad der Verletzungen reduzieren. Sie bieten nicht nur Schutz beim Sturz vom Pferd, sondern auch bei Tritten oder Quetschungen. Zu ihrer Herstellung wird ein- bis mehrlagiges Polstermaterial, das Schock absorbierend wirkt, verarbeitet. Materialien wie Microfaser oder Baumwolle werden für die äußere Hülle der Weste verwendet. Ein neues Produkt im Bereich Sicherheitsreitwesten ist die Sturzweste mit Airbags an der Vorder- und Rückseite der Firma Felix Bühler. Sie schützt nicht nur den Oberkörper, sondern auch andere wichtige Körperpartien wie Nacken, Becken und Wirbelsäule.
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