Reithelme erfüllen den wichtigen Zweck, den Kopf des Reiters bei Stürzen vom Pferd vor schwerwiegenden Verletzungen zu schützen. Zu den Mindestanforderungen, die an einen Reithelm gestellt werden, gehören seine Stoßdämpfung, Abstreifsicherheit und Seitensteifigkeit. Auch Riemen und Verschlüsse müssen belastbar sein.
Wichtig ist, dass der Helm gut sitzt. Vor dem Kauf ist es deshalb empfehlenswert, den Helm anzuprobieren. Denn nur ein gut sitzender Helm schützt auch beim Sturz. Bei modernen Reithelmen gibt es zusätzlich noch Verstellmöglichkeiten, so dass die Helmgröße individuell auf den Kopf des Reiters abgestimmt werden kann.
Die heutzutage in Shops für Reitzubehör angebotenen Helme sind aus innovativem Kunststoffmaterial gearbeitet. Daraus ergibt sich ihr niedriges Gewicht. Einige Helme wiegen nur dreihundert Gramm. Sie wirken sich daher beim Reiten überhaupt nicht störend aus. Eine angemessene Belüftung sorgt zusätzlich für einen guten Tragekomfort. Meist sind die Helme mit entsprechenden Luftlöchern oder Luftschlitzen versehen, so dass der Kopf auch an heißen Tagen immer schön kühl bleibt. Luftschlitze mit Gittern verhindern, dass Insekten wie Fliegen oder Bienen ins Helminnere gelangen.
Um den Kopf im Falle eines Sturzes vor Quetschungen zu schützen, sind die meisten Modelle an den Seiten abgesteift. Bei der Beriemung gibt es mittlerweile neben Dreipunkt- auch Vierpunkt-Riemen, die gleichermaßen guten Halt bieten und belastbar sind. Wer auf einen Schirm als Sonnenblende nicht verzichten will, sollte sich beim Reithelmkauf für einen flexiblen Schirm entscheiden, um beim Sturz Nacken und Halswirbelsäule zu schonen.
Kategorie: Pferde.