Der Gartenteich ist bei richtiger Anlage und Pflege ein wesentliches Gestaltungselement im Garten. In und um den Teich herrscht vor allem in den Sommermonaten reges Treiben, denn viele Insekten, Wasserbewohner und Vögel wissen das Minibiotop als zeitweiligen und ständigen Lebensraum zu schätzen. Damit der Teich gesund und schön bleibt, sind verschiedene Pflegemaßnahmen erforderlich.
Bereits Ende Februar und im März beginnen die Arbeiten am Gartenteich. Nachdem das Wasser vom Eis befreit ist, kann das Gewässer inspiziert werden. Noch benötigen die Wasserbewohner wie Pflanzen und Fische Ruhe. Trotzdem kann bereits vorsichtig untersucht werden, ob Wasserpflanzen und Teichfische gesund sind und den Winter gut überstanden haben. Wenn die Wassertemperaturen permanent über elf bis zwölf Grad Celsius liegen, erwachen die Fische aus ihrer winterlichen Starre, werden aktiv und können gefüttert werden.
Jetzt wird es Zeit, den Teich zu reinigen. Mit einem Kescher können Pflanzenreste, Laub und Mulm entfernt werden. Auch ein spezieller Schlammsauger kann für diese Arbeit zum Einsatz kommen. Bei größeren Reinigungsmaßnahmen sollten die Fische aber vorübergehend umgesiedelt werden. Zu stark gewucherte Teichpflanzen werden geteilt und gelichtet, um ihnen ein optimales Wachstum zu ermöglichen.
Im April ist es meist warm genug für die Installierung der Teichtechnik. Pumpen und Teichfilter werden wieder im Gartenteich platziert. Neue Unterwasser- und Schwimmpflanzen können nun ebenfalls eingesetzt werden. Sie haben die Aufgabe, das Wasser zu säubern und vor starkem Algenbefall zu schützen. Um eine gute Wasserqualität zu erreichen, sollte der Teich regelmäßig auf Wasserhärte und pH-Wert hin kontrolliert werden.
Kategorie: Teichbau & Teichpflege.