Nur durch einen regelmäßigen Heckenschnitt kann die Gartenhecke ihre Form bewahren und ein attraktiver Blickfang im Grünen bleiben. Wie häufig die Hecke geschnitten werden muss, hängt von der Art der Bepflanzung sowie auch von der Heckenform ab. Hecken werden grob in frei wachsende Hecken und kleine sowie große Formhecken unterschieden.
Die frei wachsende Hecke ist besonders pflegeleicht. Bei ihr muss die Heckenschere nur dann zum Einsatz kommen, wenn sich beispielsweise zu lange Triebe gebildet haben oder wenn kahle Stellen entstanden sind. Die Formhecken dagegen erfordern schon einiges mehr an Pflegeaufwand. Heckenperfektionisten achten sehr genau darauf, dass kein einziger Trieb hervorragt.
Immergrüne Hecken sollten vor allem in den ersten Jahren öfter geschnitten werden. So erhalten sie eine schöne dichte Form und bilden einen natürlichen Sichtschutz im Garten. Später ist nur dann ein Heckenschnitt erforderlich, wenn neue Triebe zu stark wachsen. Der erste Schnitt für Lebensbäume, Eiben, Zypressen und weitere immergrüne Pflanzen ist nach Möglichkeit im Herbst vorzunehmen. Die Heckenpflanzen können dann im Frühjahr gut austreiben.
Laubhecken können zweimal pro Jahr geschnitten werden, im späten Sommer – dabei die Vogelbrutzeiten beachten! – und im zeitigen Frühjahr. Für optimale Belichtung der unteren Heckenbereiche empfiehlt sich ein trapezförmiger Heckenschnitt. So wachsen die Pflanzen auch im seitlichen und unteren Bereich gut und verkahlen nicht.
Kategorie: Gartentipps.