Fahranfänger, Wiedereinsteiger, aber auch Profis können nur von einem Motorradfahrtraining profitieren. Ein solches Training ist einerseits gut geeignet, um mehr Sicherheit beim Fahren zu erlangen, andererseits verbessert es den Umgang mit und die Reaktion in verschiedenen Verkehrssituationen.
Biker, die Fahrpraxis haben, also schon einige Jahre auf dem Zweirad unterwegs sind, können an einem so genannten Perfektionstraining teilnehmen. Hier wird das Fahren in extremen Situationen geprobt, ein anspruchsvolles Training, das selbst für „alte Hasen” eine Herausforderung darstellt. Geübt wird zum Beispiel das Fahren in Schräglage, enges Abbiegen oder auch Wenden schwerer Maschinen am Berg. Der beste Zeitpunkt für ein Anfänger- oder Fortgeschrittenentraining ist das zeitige Frühjahr, kurz vor dem Start in die Saison. Nach der Winterpause bekommen die Biker wieder das richtige Feeling für ihre Maschine und lernen sie in verschiedenen Situationen sicher zu beherrschen.
Das Kennenlernen der eigenen Grenzen und der Grenzen des Motorrads ist wichtig, damit man in Gefahrsituationen angemessen und schnell reagieren kann. Auf dem Lehrplan steht deshalb oft das Ausweichen in riskanten Situationen sowie Bremsübungen bei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen und auf diversen Fahrbahnbelägen. Am sinnvollsten ist ein Motorradsicherheitstraining auf der eigenen Maschine. Mitunter stellen Kursanbieter aber auch Motorräder für das Fahrtraining. Professionelles Motorradtraining unter fachkundiger Anleitung wird mittlerweile schon in einigen Regionen angeboten.
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