Minichaps oder Chapsletten liegen vor allem bei Freizeitreitern voll im Trend. Sie bieten einen hohen Tragekomfort sowohl im Sommer als auch im Winter. Gewöhnliche Gummireitstiefel sind zwar preiswert, dafür ist der bestiefelte Fuß im Winter aber auch eisig. In der warmen Jahreszeit dagegen schwitzen die Füße in den Reitstiefeln, sogar in den teuren Lederreitstiefeln.
Wer Minichaps über Reitschuhen trägt hat mit diesen Problemen nicht zu kämpfen. Durch ihre Elastikeinsätze liegen die Fußbekleidungen eng am Bein an, ermöglichen aber trotzdem ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit. Auch Chaps mit Klettverschlüssen können gut an die individuelle Beinform angepasst werden. Vor allem für Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, ist die Anschaffung von Reitletten eine preiswerte Alternative zum Kauf von Reitstiefeln. Stiefeletten in Kombination mit festen Stiefelschäften sind auch für Turniere zugelassen.
Chaps überzeugen deshalb, weil sie so bequem und praktisch sind. Sie sind in unterschiedlichen Preiskategorien und Ausführungen erhältlich. Viele Modelle bestehen aus Wildleder und neuerdings auch aus synthetischem Leder oder Microfaser. Letztere beiden besitzen den Vorzug, dass sie einfach in der Waschmaschine gewaschen werden können. Für warme Beine sorgen im Winter gefütterte Minichaps. Sie haben allerdings einen gravierenden Nachteil. Der Kontakt zum Pferd ist nicht so gut wie bei anderen Chaps-Varianten.
Zu den Reitletten sollte das passende Schuhwerk, zum Beispiel Reitstiefeletten, getragen werden, damit man nicht durch den Steigbügel rutscht oder gar beim Sturz darin hängen bleibt.
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