Paddeln ist ein schöner Sport, der aber ein gewisses Maß an Koordinationsvermögen, ein gutes Gleichgewichtsgefühl, Kraft und Ausdauer abverlangt. Das Boot, zum Beispiel ein Kajak oder Kanadier, wird mit Hilfe eine Doppelpaddels bzw. Stechpaddel in Blickrichtung vorwärts bewegt.

Paddelneulinge sollten sich nicht gleich ins tiefe Wasser wagen, sondern zunächst im Flachen üben. Sie müssen lernen, ihr Boot bei verschiedenen Wind- und Wasserverhältnissen zu beherrschen, das Gewicht zu optimal verteilen, um nicht unfreiwillig zu kentern und sich verschiedene Paddelschlagtechniken aneignen. Auch das richtige Ein- und Aussteigen will gelernt sein.

Wer möchte, kann auch Kanadier- oder Kajak-Kurse besuchen. Neben der Grundausbildung im stehenden Gewässer haben Fortgeschrittene in einigen Regionen die Möglichkeit, an anspruchsvollen Wildwasserlehrgängen teilzunehmen. Paddeln im Kanadier oder Kajak trainiert ausgesprochen wirkungsvoll die Schulter-, Arm- und Brustmuskulatur sowie den Rücken. Wer längere Touren unternimmt, tut zusätzlich eine Menge für die allgemeine Ausdauer und kann das Wasser und die Ansicht der Uferzonen ohne lästige Motorengeräusche und auf umweltfreundliche Weise genießen.

Beim Kanadier sitzt oder kniet man im Boot und verwendet ein Stechpaddel. Diese Boote eignen sich perfekt auch für längere Touren, zum Beispiel beim Wasserwandern. Oft wackeliger und schmaler sind die wendigen Kajaks. Hier kommt es darauf an, die Beine und Füße in direkten Kontakt mit dem Boot zu bringen, um für möglichst viel Stabilität zu sorgen. Genutzt wird zur Fortbewegung im Kajak das Doppelpaddel.

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Kategorie: Sportgeräte.