Krebs bei Kindern ist recht selten und doch erkrankt etwa ein Kind von 500 an Krebs. Dank der heutigen medizinischen Behandlungsmöglichkeiten können zwei von drei Kindern dauerhaft geheilt werden. Krebs ist bei Kindern wesentlich aggressiver und wächst bei ihnen schneller als bei einem Erwachsenen. Jedoch sprechen Kinder sehr gut auf die Strahlen- oder Chemotherapie an.
Auch sind Kinder in den meisten Fällen von anderen Krebserkrankungen betroffen als Erwachsene. Bei ihnen kommen Sarkome, Lymphome und Leukämie sehr viel häufiger vor. Sarkome, auch Knochenkrebs genannt, befallen die Knochen und bilden sich als Muskel- und Bindegewebstumore aus. Lymphome befallen die Lymphknoten und können somit sehr schnell streuen und den Krebs auf den ganzen Körper verteilen. Leukämie kommt am häufigsten vor und wird oftmals als Blutkrebs bezeichnet. Leukämie ist in schweren Fällen nur mit einer Knochenmarkstransplantation heilbar. Darmkrebs findet man bei Kindern seltener als bei Erwachsenen.
Hier wird klar, wie wichtig Knochenmarksspenden sind. Das Knochenmark „wächst“ bei jedem Gesunden problemlos nach. Die Entnahme wird unter Vollnarkose, aus dem Beckenknochen entnommen. Alternativ können auch Blutstammzellen gespendet werden. Bei diesem Verfahren ist keine Narkose notwenig. Menschen, die sich dazu entscheiden, sich als Knochenmarkspender zur Verfügung zu stellen, erhalten dazu ausführliche Informationen auf den Krebsstationen im Krankenhaus oder können sich z.B. bei der AKB (Aktion Knochenmarkspende Bayern e.V. telefonische Auskünfte einholen.