Ein richtig angelegter Gartenteich benötigt nur ein Minimum an regelmäßiger Pflege. Je nach dem, welcher Art dieser Teich ist, sei es als Zierteich oder gar als größerer Schwimmteich, benötigt es mehr oder weniger Aufwand. Beim Teichbau selbst, sollte man schon darauf achten, dass der Teich pflegeleicht angelegt wird. Zu viele Uferpflanzen, die jeden Herbst herunter geschnitten werden müssen oder gar ausgedünnt, können die jährliche Pflege erschweren.

Wichtig ist es, regelmäßig abgestorbene und verblühte Pflanzenteile zu entfernen, die durch die Feuchtigkeit ansonsten bald zu schimmeln beginnen würden. Laub und andere Verunreinigungen auf der Wasseroberfläche sollten ebenso regelmäßig mit einem Kescher entfernt werden. Bei der Wasserreinigung können einige Wasserpflanzen, wie z.B. das Hornkraut, welches reichlich Nährstoffe verbraucht, und verschiedene Wasserbewohner, wie Schnecken, Krebse und Fische behilflich sein. Doch auch hier gilt es zu beachten, dass der Tierbesatz mit der Teichgröße stimmig ist.

Im Gegensatz zum restlichen Garten, sollte ein Teich nährstoffarm bleiben, da Nährstoffe für die Algenbildung verantwortlich sind. Sind zu viele Algen in einem Gartenteich, mindert den Sauerstoffgehalt bald so enorm, dass der Teich umkippt und zu einem unansehnlichen Wasserloch wird. Für die Sauerstoffzufuhr eignet sich auch ein kleiner Bachlauf, der das Wasser in Bewegung hält, aber auch Teichpumpen können den Sauerstoffgehalt im Wasser erhöhen, was bei der Fischhaltung besonders wichtig ist.