Um die Entwicklung des Goldpreises zu verstehen, muss man sich vergegenwärtigen, dass der Goldmarkt absolut manipuliert wird.  Internationale Investmentbanken, große Hedgefonds etc. haben tonnenweise Shortpositionen in Gold aufgebaut. Wenn diese eingedeckt werden müssen, würde es die Existenz der Investmentbanken gefährden. Ein Goldpreis-Anstieg um nur 100$/oz  würde zu zweistelligen Milliardenverlusten führen. Daher liegt es im Interesse der Investmentbanken, den Goldpreis unten zu halten.

Nachweislich ist auch die Federal Reserve an Manipulationen des Goldpreises beteiligt. Die Manipulation des Goldpreises zeigt sich auch in kurzfristigen Tagescharts. Regelmäßig zu Beginn des New Yorker Handels können Eingriffe in den Goldpreis-Markt beobachtet werden.

Um den Goldpreis zu beeinflussen, wurden zur verstärkten Nachfragebefriedigung seit 1988 ca. 10.000 t Gold von den Zentralbanken ausgeliehen und am Markt verkauft. Hierbei steht die Bank of England im Zentrum der Goldpreis-Manipulation. Insider vermuten und viele Quellen bestätigen, dass fast alle Goldverleihungen über die Bank of England abgewickelt wurden.

Um die Schwankungen des Goldpreises abzuzeichnen, gibt es  verschiedene Gold Funds und Goldzertifikate. Hier kann der private Anleger auf den Goldpreis diversifiziert spekulieren – eine risikoärmere Variante, als wenn man mittels Kauf einer einzigen Goldminenaktie auf den Goldpreis spekuliert. (sh)