Fußbodenbeläge für die Wohnung sind in diversen Ausführungen, bestehend aus den unterschiedlichsten Materialien, erhältlich. Sie unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Preisgestaltung, sondern ebenso in Bezug auf Belastbarkeit, Nutzungsdauer, Pflegeaufwand und Wohngesundheit.

Bodenbeläge aus natürlichen Rohstoffen stellen in der Regel ein geringeres gesundheitliches Risiko für die Bewohner dar als synthetische Materialien. Für stark genutzte Flächen wie Küchen, Bäder oder Flure eignen sich Natursteinböden sehr gut. Sie sind hygienisch und lassen sich sehr gut reinigen, sind zudem attraktiv, besitzen allerdings nur eine geringe Wärmespeicherfähigkeit. Darum kommen sie im Wohnbereich seltener vor.

Für Schlafzimmer, Wohn- und Kinderzimmer sind Echtholzböden, zum Beispiel Dielenfußböden oder Parkett, vorteilhafter. Holz kann Wärme sehr gut speichern, ist also niemals fußkalt, und beeinflusst auch das Innenraumklima auf positive Weise. Das trifft vor allem auf unbehandelte Holzböden zu. Im Vergleich zu textilem Bodenbelag, zu Laminat oder Linoleum sind Dielen und Parkett in der Anschaffung relativ teuer. Bei richtiger Pflege können diese Böden jedoch wesentlich länger genutzt werden und verlieren auch nach vielen Jahren nichts von ihrem ursprünglichen Charme. Andere Naturmaterialien, die sich zur Gestaltung von Fußböden eignen, sind Kork und Bambus. Kork ist wie Holz antistatisch und Kälte isolierend und somit für den weniger stark beanspruchten Wohnbereich ein idealer Fußbodenbelag.