Kommt der junge Hund im Alter von circa acht Wochen zu seiner neuen Halterfamilie, befindet er sich in einer sensiblen Lebensphase, in der er besonders aufnahmefähig und –bereit ist. Bereits in diesem Alter werden die Weichen für das spätere Leben gestellt. Das heißt, der Hund sollte schon jetzt mit vielen verschiedenen Umweltreizen auf spielerische Weise vertraut gemacht werden, damit er sich als ausgewachsenes Tier nicht fürchtet oder Aggressionen zeigt.

Einen guten Beitrag zur Entwicklung des kleinen Vierbeiners leisten Welpenkurse und Welpenspielstunden. Das Tier kommt mit annähernd gleichaltrigen Artgenossen in Kontakt und erwirbt Sozialkompetenz, die ihm später nützlich ist. Unter Aufsicht erfahrener Hundetrainer lernen die Hunde im gemeinsamen Spiel sich angemessen zu verhalten. Auch andere Umwelterfahrungen werden vermittelt. Die Reize werden dabei so gesetzt, dass das noch sehr junge Tier nicht überfordert wird. In der Hundeschule wird das Verhalten in verschiedenen Situationen geübt, zum Beispiel beim Autofahren, das Laufen an der Leine, der Kontakt zu fremden Menschen und Tieren oder das Gewöhnen an bestimmte Geräusche.

Herrchen und Frauchen lernen ebenfalls einiges. Der Hundecoach gibt Tipps und Hinweise zur angemessenen Behandlung des Vierbeiners und informiert, wie sich Hundehalter im Umgang mit ihren Tieren richtig verhalten. Hundeschulen bieten nicht nur Kurse für Welpen an, auch ältere Tiere und deren Besitzer profitieren von der professionellen Schulung in den diversen Kursen.