Während die Bachblütentherapie als Verfahren der humanen Naturheilkunde vielen ein Begriff ist, wissen die wenigsten, dass auch unsere Haustiere mit Bachblüten behandelt werden können. Anhänger des Naturheilverfahrens, die positive Erfahrungen mit der Bachblütentherapie gemacht haben, erproben die Blüten ebenfalls bei gesundheitlichen Problemen ihrer Hunde und Katzen.
Die Wirkung der Mittel ist so sanft und schonend, dass davon keine Gefahr für die Vierbeiner ausgeht. Auch charakterliche Veränderungen gehen mit der Einnahme der Blüten nicht einher. Inzwischen gibt es speziell ausgebildete Bachblütentherapeuten für Tiere, die die Dosierung der Mittel auf das jeweilige Haustier abstimmen. Tierhalter können die Behandlung ihres Hundes oder ihrer Katze auch selbst vornehmen. Jedoch sollte im Zweifelsfall – je nach Zustand des Tieres – ein Tierarzt konsultiert werden, um ernste organische Erkrankungen auszuschließen.
Ähnlich wie Menschen können Tiere, die bestimmte Symptome zeigen, Bachblüten einnehmen. Empfohlen wird die Methode unter anderem bei Angst- und Erregungszuständen. Auch bei aggressivem Verhalten gegenüber Artgenossen, bei Trennungsangst oder übermäßigem Aufmerksamkeitsbedürfnis werden Bachblüten eingesetzt. Üblicherweise schütten Tierhalter dazu einige Tropfen der Bachblütenessenzen ins Trinkwasser des Haustiers. Äußere Anwendungen, zum Beispiel Einreibungen, sind ebenfalls möglich. In Notfällen wie starken Stresssituationen können die so genannten Notfalltropfen verabreicht werden. Übrigens lassen sich nicht nur Hund und Katze, sondern auch andere Tiere, zum Beispiel Vögel, mit Bachblüten behandeln.
Kategorie: Tiere & Tierschutz.