Teichbau & Teichpflege
Ein gut angelegter und fachmännisch gepflegter Gartenteich gibt jedem Hobbygärtner viel Anlass zur Freude. An dem natürlichen Gewässer kann man sich herrlich entspannen und Abstand vom Alltag gewinnen. Darüber hinaus hat der Teich auch eine wichtige Funktion als Kleinbiotop. In und um ihn leben viele einheimische Pflanzen und Tiere, er spendet ihnen Nahrung und Schutz sowie gewährt Rückzugsmöglichkeiten.
Um einen Gartenteich selbst zu bauen, muss zunächst die äußere Form des Gewässers mit Hilfe von Stäben und Bändern abgesteckt werden. Auch die unterschiedlichen Tiefenzonen müssen bereits im Vorfeld feststehen. Der Uferbereich wird flach gehalten, zur Teichmitte hin kann wesentlich mehr Erde ausgehoben werden. Der Aushub wird gleich für die äußere Gestaltung der Teichlandschaft mitgenutzt, zum Beispiel für Erhebungen. Auch Zu- und Abflüsse werden idealerweise bei der Planung gleich mit berücksichtigt. Falls Teichfolie verwendet werden soll, müssen auch spitze Steine aus der Grube entfernt werden. Zunächst wird Teichvlies eingebracht, danach kann die Folie ausgelegt werden.
Befüllt werden die Flach- und Tiefzonen mit Sand bzw. Kies. Dann erfolgt der Einbau der Teichtechnik. Bevor der Gartenteich mit Wasser geflutet wird, müssen noch die Teichpflanzen eingesetzt werden.
Nach dem Ende der Baumaßnahmen verursacht der Teich trotzdem noch Arbeit, denn das Gewässer muss regelmäßig gepflegt werden. Das Wasser ist zum Beispiel mit Hilfe eines Keschers frei von Algen und Laub zu halten. Bestimmte Wasserpflanzen können bei der Reinigung helfen und zur Aufrechterhaltung des biologischen Gleichgewichts im Teich beitragen. Pumpen und Filter verhindern eine Trübung des Wassers, Verschmutzungen lassen sich aber auch mit einem handelsüblichen Teichsauger beseitigen.